Was für ein Stress, bald ist Weihnachten. Schon wieder. Spürst Du es auch schon? Die Geschäfte in der Stadt sind zu jeder Stunde des Tages übervoll. Menschen wuseln durcheinander, fühlen sich gehetzt. Allenthalben wird man von Leuchtreklame und Angebotsschildern förmlich angebrüllt: Sale, X-Mas-Sale, Last Minute, buy 2 get 3… Lustig, das meiste in „Neudeutsch“, aber das soll hier und jetzt gar nicht das Thema sein.
König Konsum herrscht mal wieder über unser Land. Und alle lassen sich anstecken oder wollen auf der anderen Seite ein Stückchen vom großen Weihnachtskuchen ergattern. Es ist ja auch alles soooo günstig!
Und doch – irgendwie ist es doch auch anders, oder? Dann wollen wir JETZT einmal gemeinsam hineinspüren in diese Weihnachtswelt – mal sehen, ob es Überraschungen gibt!

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Bin ich eine Sklavin der „Digitalen Welt“? Ein Internet-Junkie? E-Mail- und WhatsApp-süchtig? Ich behaupte: Nein. Ich kann ja jederzeit abschalten. Kann auch einfach mal nicht online sein. Wenn ich will. Aber ich will ja nicht. Internet ist einfach irre praktisch. Man kann schnell mal was nachlesen. Mit Freunden und der Familie in Kontakt sein. Einen Fotogruß verschicken und damit zeigen, dass man an jemanden denkt. Es macht Spaß, es macht Freude – und vor allem: es macht wenig Aufwand.
Aber was, wenn Du plötzlich gezwungen wirst, ohne all das auszukommen? Oder jedenfalls nicht mehr so einfach und ohne Aufwand? Wie fühlt es sich an, wirklich einmal offline zu sein? Und zwar nicht nur nachts, während man schläft?
Dieser Frage durfte ich in den letzten Tagen – nicht ganz freiwillig – nachspüren… Weiterlesen

 

Vor ca. einer Woche ging ein Post durch die Medien. Ihr habt vielleicht davon gehört: Ein Friseursalon in Zwickau informierte seine Kundinnen und Kunden, dass in einem begrenzten Zeitraum personalbedingt nach 16 Uhr keine Frauen bedient werden, da sich ein „syrischer Herrenfriseur“ allein im Salon aufhalte, der keine Damen bediene. Das handgeschriebene Hinweisschild wurde fotografiert und in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Sofort ging ein „Shitstorm“ durch die Medien. Ich habe nur eine kleine Auswahl der Kommentare gelesen und bin entsetzt darüber, wieviel Hass und Aggression allein durch eine solch kleine, unbedeutende Nachricht entstehen kann. Man dürfe Syrern/Moslems auf keinen Fall ein Rasiermesser in die Hand geben, hieß es zum Beispiel in einem Post. Man müsse ja froh sein, dass man noch lebe. Der Friseursalon unterstütze eine mittelalterliche, diskriminierende Weltanschauung. Der Friseur sei sich zu fein, um Damen zu bedienen, so lauteten etliche andere Kommentare.

Die Friseurkette hat schließlich das Missverständnis aufgeklärt: Der Friseur habe in Syrien eine Ausbildung zum HERRENFRISEUR gemacht. Darin sei er wirklich erstklassig. Aber er habe nicht gelernt, Damenhaarschnitte zu machen. Deswegen sollte er keine Damen bedienen. Leider habe die Angestellte, die das Hinweisschild angebracht hatte, eine unglückliche Formulierung gewählt. Und die völlig überflüssige Information über die Nationalität des Herrenfriseurs hinzugefügt. Was dann passierte, darauf hatte sie keinen Einfluss mehr…

Warum wärme ich diese Notiz noch einmal auf?

Erstens: Weil sie so wunderbar deutlich macht, wie schwierig Kommunikation ist. Weil sie zeigt, dass das, was gesagt oder – noch schlimmer: geschrieben wird, in den allerseltensten Fällen auch genau so beim anderen ankommt.

Zweitens: Weil ich es erschreckend finde zu sehen, wie wenig ausreicht – hier eine kleine, eigentlich für Unbeteiligte völlig unwichtige Kundeninformation – um eine Welle aus Hass und Hetze auszulösen. Weiterlesen

Herzlich willkommen zu meinem SOMMER-Newsletter. Und der Sommer ist jetzt nicht nur auf dem Kalender da, sondern überall spür- und sichtbar! Ich hoffe, es geht Euch trotz der Hitze gut und Ihr könnt das sommerliche Wetter genießen.

Hier die heutigen Themen:

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Wann hast Du zuletzt auf dem Kopf gestanden? Ich meine nicht, vor Wut oder Ungeduld. Sondern, um Dir die Welt einmal aus einer anderen Perspektive anzusehen. Noch gar nicht? Es ist Dir nicht bewusst?! Dann wird es höchste Zeit, damit anzufangen!

Wir Yogis haben ja eine spezielle Beziehung zum Kopfstand. Er gilt als der „König der Asanas“, wirkt verjüngend, belebend, zentrierend, Vertrauen fördernd, ja fast als Wundermittel für alle kleinen und größeren Probleme. Viele lieben ihn und können sich einen Tag ohne Kopfstand gar nicht vorstellen.

Ich habe ein eher „ambivalentes“ Verhältnis zu dieser Yogahaltung. Zwar habe ich ihn schon das eine oder andere Mal geschafft, auch schon ohne Wand oder Hilfestellung, aber wohl fühle ich mich dabei nicht. Es kostet mich zu viel Überwindung, in die Position zu kommen. Sowohl im Körper als auch im Kopf. Man braucht viel Vertrauen in sich selbst, in seine Kraft, seine Balance. Das ist – wie im echten Leben – mal mehr, mal weniger vorhanden.

Was ich dafür aber für mein Leben gern mache: den MENTALEN Kopfstand. Was das ist, wie man ihn macht und wofür er gut ist – darum geht es im heutigen Beitrag. Weiterlesen

…und hier der zweite Teil meiner Vorstellung von Leben und Yoga: Wie sich für mich  Coaching und Yoga ergänzen und verbinden:


Ein schönes Wochenende!

 

Heute mal mit einem Film…


Es ist ein „selbstgestrickter“ Film, den ich einfach mal zum Testen mit meinem Handy produziert habe.

Warum meine Homepage „Leben und Yoga“ heißt.

Viel Spaß und einen schönen Rest-Sonntag 🙂

 

 

Nein, heute geht es nicht um Jesus und die Ostergeschichte. Auch wenn es zur Jahreszeit passen würde. Es geht um den ganz alltäglichen Wahnsinn in der heutigen Zeit… Auch wenn es bei mir jetzt fast auf den Tag genau 2 (zwei!) Jahre her ist, dass ich dem tagtäglichen „Immer-höher-schneller-weiter“ den Rücken gekehrt habe – es gibt Momente, in denen das Gefühl wieder sehr präsent wird.
Zum Beispiel immer, wenn ich das Lied von Tim Bendzko höre… Es hat zwar auch schon einige Jährchen auf dem Buckel, aber die Worte triggern mich immer noch an, vor allem diese: “… Irgendwie bin ich spät dran, fang schon mal mit dem essen an. Ich stoß dann später dazu. Du fragst wieso weshalb warum, ich sag wer sowas fragt ist dumm. Denn du scheinst wohl nicht zu wissen was ich tu.“

Denn darin spiegelt sich die typische Selbstüberschätzung des Einzelnen (seiner Aufgabe und Bedeutung für das „Große Ganze“) wider – und damit verbunden auch eine gewisse Missachtung der Anderen und ihrer Aufgaben. Leider geschieht so etwas wirklich im „echten Leben“. Gerade, wenn die Arbeitsbedingungen schwerer werden, stellt sich leider keine Solidarisierung untereinander, sondern eher eine Art Hackordnung ein. Die Kollegen werden als Gegner betrachtet. Familienangehörige und Freunde wandern in den Hintergrund. Und man tut sich selbst dabei am meisten weh.
Dieses Phänomen hat einen Namen – sogar zwei – in Fachkreisen, das ist schon ein weiteres Indiz dafür, dass es kein Einzelfall ist: Interessierte Selbstgefährdung oder Indirekte Steuerung.

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Seit ein paar Jahren führen mein Partner Stephan Klein und ich gemeinsam Seminare zum Thema „Gesunder Umgang mit Stress“ in Unternehmen durch. Dabei geht es in erster Linie darum zu lernen, mit den Gegebenheiten, die man oft nun mal nicht ändern kann, auf eine gesunde(re) und entspannte(re) Weise umzugehen. Denn eines ist klar: Wir können noch so erfolgreich versuchen, unser Umfeld, unsere Arbeits- und Lebensbedingungen zu ändern, aber irgendwann ist Schluss, da hilft kein Organisieren, Delegieren oder Kündigen mehr. Da müssen wir an uns selbst, an unseren eigenen Einstellungen und „Mustern“ arbeiten.
Das Feedback am Ende des Seminars ist durch die Bank weg positiv, auch wenn sich viele im Vorfeld vielleicht einfachere Tipps gewünscht hätten, à la „Simsalabim – weg ist der Stress“…
Und ein Kommentar kommt immer wieder – so sicher wie das Amen in der Kirche: „Dieses Seminar müssten die Chefs besuchen!“
Insbesondere dieser hartnäckig wiederkehrende Kommentar hat mich veranlasst, mich einmal dieser Zielgruppe zu widmen: den „Chefs“. Den Managern, Führungskräften, Teamleitern, die irgendwann verstanden haben, dass etwas getan werden muss. Die mit Leib und Seele Führungskraft sind und es gut mit ihren Mitarbeitern meinen.

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Stress macht krank. Aktuelle Studien zeigen, dass Stress eine der häufigsten Ursachen von schwerwiegenden Krankheiten ist. Aber wie kommt es, dass manche Menschen davon krank werden und andere nicht? Und – wie kann man es lernen, gesund mit Stress umzugehen? Diesen Fragen wollen wir heute nachgehen. Weiterlesen