Und schon ist wieder Dezember, die ersten Türchen des Adventskalenders sind schon geöffnet und die Weihnachtsmärkte ebenfalls. Das Wetter ist ebenfalls „weihnachtlich“ – mild und feucht, wie jedes Jahr – die Geschäfte sind voll, der Black Friday schwingt noch nach und lockt mit Restpostenschnäppchen … es weihnachtet sehr!
Leider vermischt sich die Vorfreude auf Weihnachten für viele immer mehr mit Stress, Hektik, Erschöpfung und dem Gefühl des Ausgebrannt-Seins. Das ganze Jahr mit allen seinen Herausforderungen, der Hetze, dem Ärger, den Erfolgen und Niederlagen, den großen und kleinen Streitereien und Versöhnungen, Arbeits- und Freizeitstress scheint auf unseren Schultern zu liegen und uns herunter zu ziehen. Und da soll man sich auf Weihnachten freuen? Das ist ja auch nur Stress. Weiterlesen

Runterkühlen, wenn es heiß her geht – mit der Kraft des Mondes

Die Temperaturen in den letzten Tagen waren ja wirklich hochsommerlich. Die Sonne gibt ihr Bestes und befeuert die Natur mit aller Kraft. Dem einen oder der anderen wird das langsam schon zu viel – manche beklagen sich bereits über die Hitze und brauchen dringend Entspannung.

Mit Yoga hast Du wirksame Instrumente in der Hand, mit denen Du einerseits Dein Energieniveau erhöhen kannst (Sonnengruß) und andererseits auch die kühlende, beruhigende Energie der Natur, die „Mondenergie“ stärken und Dich im wahrsten Sinne des Wortes „herunterkühlen“ kannst. Wie das geht, zeige ich im folgenden Video.

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Passieren wirklich Wunder, wenn wir nur fest genug daran glauben?

Ich muss mal aus dem „Nähkästchen“, bzw. aus der Yogastunde plaudern. Seit einigen Monaten habe ich eine Gruppe aus munteren jungen Frauen, die mittwochs morgens zu mir zum Yoga kommen. Wie Ihr wisst, biete ich Yoga in Minigruppen an, und diese ist besonders klein, besteht aus drei Teilnehmerinnen. Den ganzen Winter hindurch haben wir gemeinsam die Welt des Yoga erarbeitet und gemeinsam viel geatmet und geübt. Die drei sind sehr achtsam bei der Sache und bringen gleichzeitig sehr viel positive und frische Energie in unser Haus. Wie eigentlich alle „meine“ Yogis.
Mit dieser Gruppe hat es noch eine besondere Bewandtnis. Weiterlesen

Was für ein Stress, bald ist Weihnachten. Schon wieder. Spürst Du es auch schon? Die Geschäfte in der Stadt sind zu jeder Stunde des Tages übervoll. Menschen wuseln durcheinander, fühlen sich gehetzt. Allenthalben wird man von Leuchtreklame und Angebotsschildern förmlich angebrüllt: Sale, X-Mas-Sale, Last Minute, buy 2 get 3… Lustig, das meiste in „Neudeutsch“, aber das soll hier und jetzt gar nicht das Thema sein.
König Konsum herrscht mal wieder über unser Land. Und alle lassen sich anstecken oder wollen auf der anderen Seite ein Stückchen vom großen Weihnachtskuchen ergattern. Es ist ja auch alles soooo günstig!
Und doch – irgendwie ist es doch auch anders, oder? Dann wollen wir JETZT einmal gemeinsam hineinspüren in diese Weihnachtswelt – mal sehen, ob es Überraschungen gibt!

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Bin ich eine Sklavin der „Digitalen Welt“? Ein Internet-Junkie? E-Mail- und WhatsApp-süchtig? Ich behaupte: Nein. Ich kann ja jederzeit abschalten. Kann auch einfach mal nicht online sein. Wenn ich will. Aber ich will ja nicht. Internet ist einfach irre praktisch. Man kann schnell mal was nachlesen. Mit Freunden und der Familie in Kontakt sein. Einen Fotogruß verschicken und damit zeigen, dass man an jemanden denkt. Es macht Spaß, es macht Freude – und vor allem: es macht wenig Aufwand.
Aber was, wenn Du plötzlich gezwungen wirst, ohne all das auszukommen? Oder jedenfalls nicht mehr so einfach und ohne Aufwand? Wie fühlt es sich an, wirklich einmal offline zu sein? Und zwar nicht nur nachts, während man schläft?
Dieser Frage durfte ich in den letzten Tagen – nicht ganz freiwillig – nachspüren… Weiterlesen

 

Vor ca. einer Woche ging ein Post durch die Medien. Ihr habt vielleicht davon gehört: Ein Friseursalon in Zwickau informierte seine Kundinnen und Kunden, dass in einem begrenzten Zeitraum personalbedingt nach 16 Uhr keine Frauen bedient werden, da sich ein „syrischer Herrenfriseur“ allein im Salon aufhalte, der keine Damen bediene. Das handgeschriebene Hinweisschild wurde fotografiert und in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Sofort ging ein „Shitstorm“ durch die Medien. Ich habe nur eine kleine Auswahl der Kommentare gelesen und bin entsetzt darüber, wieviel Hass und Aggression allein durch eine solch kleine, unbedeutende Nachricht entstehen kann. Man dürfe Syrern/Moslems auf keinen Fall ein Rasiermesser in die Hand geben, hieß es zum Beispiel in einem Post. Man müsse ja froh sein, dass man noch lebe. Der Friseursalon unterstütze eine mittelalterliche, diskriminierende Weltanschauung. Der Friseur sei sich zu fein, um Damen zu bedienen, so lauteten etliche andere Kommentare.

Die Friseurkette hat schließlich das Missverständnis aufgeklärt: Der Friseur habe in Syrien eine Ausbildung zum HERRENFRISEUR gemacht. Darin sei er wirklich erstklassig. Aber er habe nicht gelernt, Damenhaarschnitte zu machen. Deswegen sollte er keine Damen bedienen. Leider habe die Angestellte, die das Hinweisschild angebracht hatte, eine unglückliche Formulierung gewählt. Und die völlig überflüssige Information über die Nationalität des Herrenfriseurs hinzugefügt. Was dann passierte, darauf hatte sie keinen Einfluss mehr…

Warum wärme ich diese Notiz noch einmal auf?

Erstens: Weil sie so wunderbar deutlich macht, wie schwierig Kommunikation ist. Weil sie zeigt, dass das, was gesagt oder – noch schlimmer: geschrieben wird, in den allerseltensten Fällen auch genau so beim anderen ankommt.

Zweitens: Weil ich es erschreckend finde zu sehen, wie wenig ausreicht – hier eine kleine, eigentlich für Unbeteiligte völlig unwichtige Kundeninformation – um eine Welle aus Hass und Hetze auszulösen. Weiterlesen

Wann hast Du zuletzt auf dem Kopf gestanden? Ich meine nicht, vor Wut oder Ungeduld. Sondern, um Dir die Welt einmal aus einer anderen Perspektive anzusehen. Noch gar nicht? Es ist Dir nicht bewusst?! Dann wird es höchste Zeit, damit anzufangen!

Wir Yogis haben ja eine spezielle Beziehung zum Kopfstand. Er gilt als der „König der Asanas“, wirkt verjüngend, belebend, zentrierend, Vertrauen fördernd, ja fast als Wundermittel für alle kleinen und größeren Probleme. Viele lieben ihn und können sich einen Tag ohne Kopfstand gar nicht vorstellen.

Ich habe ein eher „ambivalentes“ Verhältnis zu dieser Yogahaltung. Zwar habe ich ihn schon das eine oder andere Mal geschafft, auch schon ohne Wand oder Hilfestellung, aber wohl fühle ich mich dabei nicht. Es kostet mich zu viel Überwindung, in die Position zu kommen. Sowohl im Körper als auch im Kopf. Man braucht viel Vertrauen in sich selbst, in seine Kraft, seine Balance. Das ist – wie im echten Leben – mal mehr, mal weniger vorhanden.

Was ich dafür aber für mein Leben gern mache: den MENTALEN Kopfstand. Was das ist, wie man ihn macht und wofür er gut ist – darum geht es im heutigen Beitrag. Weiterlesen

Nein, heute geht es nicht um Jesus und die Ostergeschichte. Auch wenn es zur Jahreszeit passen würde. Es geht um den ganz alltäglichen Wahnsinn in der heutigen Zeit… Auch wenn es bei mir jetzt fast auf den Tag genau 2 (zwei!) Jahre her ist, dass ich dem tagtäglichen „Immer-höher-schneller-weiter“ den Rücken gekehrt habe – es gibt Momente, in denen das Gefühl wieder sehr präsent wird.
Zum Beispiel immer, wenn ich das Lied von Tim Bendzko höre… Es hat zwar auch schon einige Jährchen auf dem Buckel, aber die Worte triggern mich immer noch an, vor allem diese: “… Irgendwie bin ich spät dran, fang schon mal mit dem essen an. Ich stoß dann später dazu. Du fragst wieso weshalb warum, ich sag wer sowas fragt ist dumm. Denn du scheinst wohl nicht zu wissen was ich tu.“

Denn darin spiegelt sich die typische Selbstüberschätzung des Einzelnen (seiner Aufgabe und Bedeutung für das „Große Ganze“) wider – und damit verbunden auch eine gewisse Missachtung der Anderen und ihrer Aufgaben. Leider geschieht so etwas wirklich im „echten Leben“. Gerade, wenn die Arbeitsbedingungen schwerer werden, stellt sich leider keine Solidarisierung untereinander, sondern eher eine Art Hackordnung ein. Die Kollegen werden als Gegner betrachtet. Familienangehörige und Freunde wandern in den Hintergrund. Und man tut sich selbst dabei am meisten weh.
Dieses Phänomen hat einen Namen – sogar zwei – in Fachkreisen, das ist schon ein weiteres Indiz dafür, dass es kein Einzelfall ist: Interessierte Selbstgefährdung oder Indirekte Steuerung.

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Seit ein paar Jahren führen mein Partner Stephan Klein und ich gemeinsam Seminare zum Thema „Gesunder Umgang mit Stress“ in Unternehmen durch. Dabei geht es in erster Linie darum zu lernen, mit den Gegebenheiten, die man oft nun mal nicht ändern kann, auf eine gesunde(re) und entspannte(re) Weise umzugehen. Denn eines ist klar: Wir können noch so erfolgreich versuchen, unser Umfeld, unsere Arbeits- und Lebensbedingungen zu ändern, aber irgendwann ist Schluss, da hilft kein Organisieren, Delegieren oder Kündigen mehr. Da müssen wir an uns selbst, an unseren eigenen Einstellungen und „Mustern“ arbeiten.
Das Feedback am Ende des Seminars ist durch die Bank weg positiv, auch wenn sich viele im Vorfeld vielleicht einfachere Tipps gewünscht hätten, à la „Simsalabim – weg ist der Stress“…
Und ein Kommentar kommt immer wieder – so sicher wie das Amen in der Kirche: „Dieses Seminar müssten die Chefs besuchen!“
Insbesondere dieser hartnäckig wiederkehrende Kommentar hat mich veranlasst, mich einmal dieser Zielgruppe zu widmen: den „Chefs“. Den Managern, Führungskräften, Teamleitern, die irgendwann verstanden haben, dass etwas getan werden muss. Die mit Leib und Seele Führungskraft sind und es gut mit ihren Mitarbeitern meinen.

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Stress macht krank. Aktuelle Studien zeigen, dass Stress eine der häufigsten Ursachen von schwerwiegenden Krankheiten ist. Aber wie kommt es, dass manche Menschen davon krank werden und andere nicht? Und – wie kann man es lernen, gesund mit Stress umzugehen? Diesen Fragen wollen wir heute nachgehen. Weiterlesen