Vor einiger Zeit wurde ich gebeten, in einem Artikel zu beschreiben, in welcher Weise Yoga und Achtsamkeit dazu beitragen, dass wir widerstandsfähiger, stressresistenter werden. Das Stichwort heißt: “ Achtsamkeit und Resilienz“. Weiterlesen

Nach diesem bombastischen Sommer kehrt so langsam Ruhe ein. Die Tage werden kürzer, das Licht wird sanfter, die Sonne strahlt golden – manchmal wärmt sie sogar noch…

Alles scheint ein bisschen langsamer zu gehen. Wir packen die Sommersachen ganz hinten in den Schrank und fangen an, uns auf kuschelige Abende bei Kerzenschein oder am Kamin zu freuen. Oder denken daran, endlich mal unsere –zigtausend Fotos vom Sommer zu sortieren, die Schubladen aufzuräumen, Tagebuch zu schreiben… Weiterlesen

Man könnte meinen, mit der Schlange ist eine Yoga-Haltung gemeint, die ja meistens Tiernamen haben, aber es geht hier um ganz alltägliche Dinge, die mir so begegnet sind.

Jetzt kommt auch keine Geschichte von einem spektakulären Abenteuer im südamerikanischen Dschungel. Der „Dschungel“ ist der Supermarkt um die Ecke, die Schlange ist die vor den Kassen. Nur die Hitze kann es mit tropischen Verhältnissen aufnehmen…

Letzten Samstag war ich ausnahmsweise mit dem Einkauf dran. Weiterlesen

Wer kennt das nicht… Man nimmt sich irgendetwas vor – z.B. gesünder leben oder die lästige Ablage im Büro immer sofort erledigen. Der mürrischen Kollegin eine zweite Chance geben, die Oma regelmäßig besuchen – oder was uns sonst noch das Leben erleichtern könnte. Oder wenigstens das schlechte Gewissen beruhigen.

Ich zum Beispiel möchte mich unbedingt gesund ernähren, überhaupt gesünder leben. Das heißt, mehr bewegen, mehr Gemüse und Obst, weniger Alkohol und Süßigkeiten… Und was passiert? Ich komme an keiner Eisdiele vorbei… Wie ferngesteuert zieht es mich dahin!

Woher kommen solche Autopilot-Reaktionen? Weiterlesen

Was hat Wandern mit Yoga zu tun? Sehr viel – wie alles im Leben, das man mit Achtsamkeit ausführt. Man strengt sich an, gibt sein Bestes, achtet auf sich und das, was im Inneren und Äußeren geschieht – und wird reich beschenkt… Was ich von meiner ersten Streckenwanderung an „Geschenken“ mitgebracht habe…

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Neulich berichtete eine Freundin von einem coolen neuen Seminar, das sie besucht hat. Dabei ging es um eine neue Art zu meditieren, ohne die übliche „Yoga-Esoterik“, also für Leute, die mitten im Leben stehen und einfach keine Zeit für langes Üben aufbringen können. Der „Durchbruch“ käme dabei unmittelbar, schon während des Seminars habe man umwälzende „Aha-Erlebnisse“, die einem helfen, sich selbst und sein Verhalten in einem völlig neuen Licht zu sehen.

Gut, ich gebe zu, ich war automatisch skeptisch. Vielleicht auch ein bisschen angepiekst, weil ich in über 10 Jahren Yoga- und Meditationserfahrung zwar auch viel über mich selbst gelernt habe, aber eben vor allem erlebt habe, wie schwer es ist, konsequent genug am Ball zu bleiben, um wirklich spürbare Veränderungen an „ungeliebten“ Verhaltensweisen zu erreichen. Im Alltag. Dauerhaft. Und schließlich habe ich nicht nur die jahrelange Erfahrung, ich habe auch etliche Aus- und  Weiterbildungen auf diesem Gebiet gemacht und zahlreiche Bücher gelesen. Aber ein „Wunder“ ist mir dabei nie begegnet.

Worum ging es in dem Seminar? Weiterlesen

Achtsamkeit…

„Was machst du, um dich zu entspannen?“, fragt der Schüler seinen Meister. „Nichts“, erwiderte der Meister. „Wenn ich gehe, gehe ich, wenn ich esse, esse ich, und wenn ich schlafe, schlafe ich.“ „Das tun doch alle“, meinte der Schüler darauf. „Eben nicht!“, antwortete der Meister.

Buddhistische Anekdote